LowImpactHouse

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Hausbau aus Naturmaterialien.

Das LowImpactHouse ist ja für mich in erster Linie interessant, weil es eine Möglichkeit bietet mit den eigenen Händen ein Haus zu bauen. Sicher, wem es um der eigenen Hände Arbeit geht,  der kann sich auch ein kleines Reihenhaus mit viel Eigenleistung bauen. Aber selbst für ein kleines Haus mit Garten hieße es für mich, meine Seele der Zinsknechtschaft und dem Sklavensystem des ewigen Wachstum zu verkaufen. Denn selbst für ein kleines konventionelles Haus legt man wenigstens um die 100.000 € auf den Tisch.
Mein Sohn, der in knapp 7 zur Welt kommt, hätte in jedem Fall ein schönes und komfortables Zuhause verdient. Aber was würde ich ihm damit wirklich bieten und vor allem was lebe ich ihm dann vor?


Ich will viel lieber ein vergleichbares Foto in den nächsten 2-3 Jahren selber machen können... und der kleene Helmträger wäre meiner :) ach wat ne klasse Vorstellung :) (Foto von www.thatroundhouse.info)

So ein uriges LowImpact-Haus ist nicht nur mit einigen tausend Euro finanzierbar, es besteht zusätzlich aus Naturmaterialien, oft auch ortstypische Materialien, die mit geringer Belastung für die Natur gebaut werden und sich in die Landschaft einpassen. Landleben im Einklang mit der Natur, sowie Permakultur-Gartenbau sind die zugrundeliegenden Aspekte des Low Impact Development.

Im Folgenden mal eine kleine Auswahl von Links, wobei ich an dieser Stelle gleich das Einbaumhaus hervorheben möchte. Denn diverse LowImpact-Häuser wurden vom Amtsschimmel schon baurechtlich wegplaniert. Das österreichische Einbaumhaus ist für mich die erste Methodik für ein LowImpact-Hause, welches auch bautechnisch und rechtlich ausgereift und somit risikolos realisierbar ist. 

www.einbaumhaus.at (Österreich)
Hier sind auch diesen Sommer wieder Workshops über 1 oder 2 Tage. Die Preise sind mit knapp 200 € pro Tag zwar nicht billig, aber man erfährt alles über die Bautechnik, Planung und Stand der Entwicklung und man ist an einer Einbaumhaus-Baustelle vor Ort, also neben der Theorie vor allem viel Praxis. Ich habe natürlich schon überlegt, ob ich den Workshop im Juni mitmache. Aber da fällt mir auch Erich Fromms - Haben oder Sein - ein. Was nutzt es mir jetzt, detailiertes Wissen über die Bautechnik und Planung zu haben, aber keine konkrete Anwendungsmöglichkeit? Naja und die Kohle, 1-2 Tage würde mich mit An- und Abfahrt und ggf. Unterkunft mal schnell 300-600 € Kosten. Also Füße still halten, so gern ich den Workshop machen würde. 

simondale.net (Wales)
Die Leute haben ich schon vor ein paar Jahren gefunden, war glaub ich sogar die ersten im Netz. Unter >> getting started >> planning - ist ein interessanter Artikel zu den Aspekten wie Baurecht und Genehmigungen! und viele gute Infos zum Bauen, inkl. weiterführende Links zu anderen Menschen, Gruppen und Info wie Bauanleitungen und Fotodokumentationen.

Lammas (Wales)
Lamma ist eine Gruppe von Leuten und Familien, die in Wales ein Ökodorf als low impact village bauen.

Cae Mabon (England)
Der Sänger und Autor Eric Maddern gründete die Cae Mabon Siedlung und baute Rundhäuser und andere Gebäude in Low-Impact-Bauweise.

www.thatroundhouse.info  (England)
Ökologisch erbautes Rundhaus in England mit Solarenergie und Windturbinen.

Steward Community Woodland (England)
Ein Permakultur-Projekt, das nachhaltige Waldwirtschaft mit organischen Landbau, tradionellen Kenntnissen und Stoffen und Leben nach low impact Richtlinien zum Ziel hat.

www.lowimpact.org
Die Low Impact Living Initiative (Lili) ist ein nicht-kommerzielles Netzwerk mit dem Ziel Menschen zu helfen, ihre Beeinträchtigungen der Natur zu vermindern, mehr Lebensqualität und neue Kenntnisse zu gewinnen, auf eine gesündere und zufriedenstellendere Weise zu leben, Spaß zu haben und Geld zu sparen.

Hier noch eins der meistgesehenen Youtube-Videos von thatroundhouse.info

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