Lotusgeburt...

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Ultraschallfoto von unserem Baby

und die Nabelschnur auspulsieren lassen,

 

Im Zuge der Geburt kann man heute Stammzellen einlagern lassen, bzw. Stammzellen spenden. Bei den Infoabenden in den Krankhäusern wurde dabei u.a. gesagt, dass die Blutabnahme für die Einlagerung bzw. Spende sehr Zeitnah geschieht.

In diesem Kontext haben wir auch davon gehört, dass man die Nabelschnur auspulsieren lassen kann. Klar ist für uns heute schon, dass wir keine Ent-Bindung wollen. D.h. dass direkt nach der Geburt die Nabelschnur durchtrennt wird. Im Geburtshaus haben wir erfahren, dass eine Stammzellenspende auch geht, wenn man die Nabelschnur auspulsieren lässt.

Heute bin ich bei einem Artikel über „windelfrei“ auf die Lotusgeburt gestoßen. Im ersten Moment habe ich die Lotusgeburt mit Lotussitz assoziiert und dachte es wäre eine Geburt in einer bestimmten Position. Die Lotusgeburt geht auf irgendeine Hellseherin Claire Lotus Day zurück, die die gängige Praxis und die Notwendigkeit des Durchtrennens der Nabelschnur hinterfragte. Die Dame stellte lt. Wikipedia Beobachtungen bei Schimpansen an – welche das sein sollen, habe ich bisher noch nicht erfahren.
Jedenfalls finde ich dies generell ein weiteres interessantes Thema und hier noch ein paar weiterführende Informationen zur Lotusgeburt.  

http://attachment-parenting.de/geburt/lotusgeburt/
http://www.babyglueck.ch/geburt/lotusgeburt.php

http://www.frauenheilkunde-aktuell.ch/frauenheilkunde-d/PDF-Ordner-FHA-Frauenheilkunde-aktuell/Frauenheilkunde-Aktuell-Ausgabe-02-07/FHA-Arikel_35_36-Lotus-Geburt.pdf

Update 7 Wochen vor Geburtstermin: Wir haben uns noch ein wenig ins Thema eingelesen und uns natürlich auch mit der Hebamme beraten. Wenn die Plazenta wirklich solange mit dem Kind verbunden bleibt, bis die Nabelschnur sich von selbst löst, stellt dies eine erhöhte Infektionsgefahr dar. Aus diesem Grund wird die Plazenta bei der Lotusgeburt auch in Salz und allerlei Kräutern geparkt. Wir haben uns daher darauf geeinigt, dass wir die Nabelschnur noch ca. 2 Stunden nach der Geburt dran lassen und dann erst entbinden. So kann die Nabelschnur bis zum letzten Pups auspulsieren und der Übergang vom Leben im Mutterleib, verbunden mit dem Mutterkuchen, hinein in diese aufregende Welt wird damit harmonischer, langsamer, irgendwie behutsamer... so stell ich mir es derzeit vor.
Ökohippie will auf jeden Fall, dass wir Globilis machen lassen. Ich hab nichts dagegen, wenns nicht helfen sollte, dann sinds aber auch nur Zuckerpillen. Ob wir die Planzenta dann noch rituell irgendwo unterm Baum vergraben, oder uns daraus ein Plazentra-Frucht-Smoothie mixen, wissen wir noch nicht genau. Mir gefallen beide Ideen, einen Teil als Smoothie und den Rest rituell vergraben :-)

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