microdosing
Ich beschäftige mich mittlerweile an die 5 Jahre mit Vital- und Heilpilzen. Mein Augenmerk liegt auf den einheimische Arten und zum dem Fliegenpilz hab ich in den Jahren eine vertraute Beziehung. Ich nutze den Fliegenpilz meistens als Microdosis für den Wochenalltag.
Im Vorjahr hatte ich in kurzer Zeit um die 5 Kg geerntet. Der Platz auf dem Ofen ist begrenzt, daher mussten die Pilze zügig trocknen und ich habe sie direkt auf den Ofen gelegt. Da kommen aber auch schnell Temperaturen von bis zu 70 Grad zustande.
Zur Decarboxylierung reichen die Angaben im Netz von 40-60 Grad. Dieses Jahr fiel meine Ernte wesentlich geringer aus und ich wollte unbedingt mit niedriger Temperatur trocknen. Dazu habe ich mir schon im Sommer Gestelle mit Edelstahlnetz gebaut, um Kräuter und Früchte zu trocken. Die Pilze sind dieses auf diesen Gestellen getrocknet und die Temperatur war nie über 40 Grad.
Ich kann zwischen den Ernten aus 24 und 2025 keinen Unterschied in die Wirkung wahrnehmen. Wenn ich höher dosiere nehme ich beide Ernten als gleich wirksam wahr. Es heißt auch, dass das Pilzpulver seine Potenz verliert, bzw. die Wirkstoffe nachlassen. Ich hab kein Labor, aber aus meiner subjektiven Wahrnehmung kann ich das bisher nicht bestätigen. Ich hatte auch schon Pulver was mind. 4 Jahre alt war. In einem Einweckglas luft- und lichtgeschützt scheint sich das Pulver gut zu halten und bleibt wirksam.